Ja, wir hatten im Juni eine besonders heiße Woche. Alle Menschen waren betroffen, auch die Schülerinnen und Schüler und alle, die in der Schule arbeiten. Was tun? Kann man da überhaupt noch lernen, geschweige denn Prüfungen schreiben? Irgendwie mussten wir uns zu helfen wissen, wie alle anderen Schulen auch. Tatsächlich werden die meisten Klassenzimmer bei Temperaturen über 30°C unerträglich heiß, trotz des morgendlichen Aufreißens aller Fenster, Schattierens… Daher durften die Kinder und Jugendlichen um 12 Uhr nach Hause gehen, Betreuung war selbstverständlich möglich. Der Unterricht musste natürlich trotzdem bestmöglich stattfinden, ebenso die Betreuung der Ganztages-Kinder am Nachmittag. Doch wir haben ja ein besonderes Klassenzimmer, das gerne genutzt wird, bei Hitze umso mehr: unser Waldklassenzimmer. Dort sind die Temperaturen viel erträglicher, unterwegs gibt es einen Bach, an dem man sich abkühlen kann – vielen Dank ein erneutes Mal an Förster und Gemeinde, die dies ermöglicht haben. Für die Mittlere-Reife-Prüfungen konnte, da der Platz für eine Klasse sehr gut ausreicht, die Dr.-Mehler-Halle genutzt werden. Die dicken Sandsteinmauern machen es möglich, dass über den gesamten Vormittag im Inneren erträgliche Temperaturen herrschen. In den Osterferien ging außerdem ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Wir haben einen Trinkwasserhahn installiert bekommen, an dem die Trinkflaschen gefüllt werden können. An heißen Tagen, die wir wohl immer öfter haben werden, können wir alle ausreichend trinken. Auch hierfür bedanken wir uns herzlich beim Schulverband.