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  • 1 Berufsorientierung
    Einer der Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit ist die Berufsorientierung. Das hier gezeigte Beispiel ist ein Drechsler-Kurs, der im Rahmen des Technik 8 Unterrichts stattgefunden hat.
  • 2 Referenzschule für Medienbildung
    Der Status „Referenzschule für Medienbildung“ wird Schulen verliehen, die einen nachhaltigen Qualitätsentwicklungs-prozess im Medienbereich in Gang gesetzt bzw. weitergeführt und diesen Prozess in einem Medienentwicklungsplan transparent dokumentiert haben. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler und die weitere Verbesserung der Unterrichtsqualität. An diesem Projekt nimmt unsere Schule teil.
  • 3 Musical
    Jedes Jahr ein TOPEVENT. Die ganze Schule präsentiert ein Musical mit Schülern aus allen Jahrgangsstufen. Unter der Leitung von Helmut Köhler sind Eltern, Kinder, Gäste und alle anderen begeistert. Ein "MUSS" für alle!
  • 4 Sportfest
    Klassisch oder modern oder "ganz anders". Es macht den Schülern auf jeden Fall viel Spaß. Sportliche Herausforderung, Teamgeist, Zeitdruck oder einfach nur Gaudi - die Schüler sind auf jeden Fall "voll dabei".
  • 5 Inklusion
    Schulprofil Inklusion Seit dem Schuljahr 2012/2013 besitzt die Dr.-Mehler-Schule das Schulprofil Inklusion. Das bedeutet für uns, dass wir an einer „Schule für alle“ leben und arbeiten. In einem Kreativwettbewerb stellte jede Klasse ihre Ideen zum Thema Inklusion vor.
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MEDIENENTWICKLUNGSPLAN

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr.-Mehler-Schule

Georgensgmünd

Grund- und Mittelschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser und Ansprechpartner:

G. Hufnagel, SLin

G. Waldenmeier, M. Wirsing, Teamleiter

Arbeitskreis Medien:

H. Kaiser, M. Behringer, M. Hierl, H. Köhler, E. Scheuerlein, B. Schottdorf, B. Buria

 

Inhaltsverzeichnis

1                 Beschreibung der schulischen Ausgangssituation – Wo stehen wir?. 3

1.1         Standort der Schule. 3

1.2         Schülerschaft und Personalstruktur 3

1.3         Besonderheiten der Schule. 3

1.4         Zusammenfassung der Bestandsaufnahme. 3

2                 Die Qualitätsziele unserer Schule. 5

2.1 Unser Hauptziel ist: 5

Der zielgerichtete, effektive Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Unterrichtsqualität. 5

2.1.1 Die Schulleitung schafft die technischen und organisatorischen                    Rahmenbedingungen für zielgerichteten, effektiven Einsatz von Medien  5

2.1.2 Lehrkräfte haben die Kompetenz, vorhandene Medien zielge-                    richtet und effektiv im Unterricht einsetzen zu können  6

2.2 Eltern werden sensibilisiert für einen kompetenten, kritischen und                     reflektierten Umgang mit Medien  7

2.3 Der Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Kompetenzen                    unserer Schüler 8

3                 Maßnahmen – Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?. 10

3.1         Sammlung digitaler Unterrichtsmaterialien. 10

vgl. 2.1. Der zielgerichtete, effektive Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Unterrichtsqualität 10

Kurzbeschreibung. 10

3.2         Erstellung eines Medien- und Methodencurriculum.. 12

3.3         Erstellung eines Konzepts zur schulinternen Lehrerfortbildung. 12

3.4         Erstellung eines Konzepts zur gegenseitigen Hospitation. 13

3.5         Erstellung eines Konzepts zum Informationsaustausch und zur einfachen Orientierung im MMC   14

3.6         Erstellung eines Konzepts zur aktiven Elternarbeit 14

4 Resümee und Ausblick 17

Anlagen. 18

  • Medien- und Methodencurriculum.. 18

 

 


1      Beschreibung der schulischen Ausgangssituation – Wo stehen wir?

1.1     Standort der Schule

Georgensgmünd ist eine Gemeinde mit ca. 6900 Einwohnern nahe dem Erholungsgebiet „Fränkisches Seenland“ im Landkreis Roth. Der Bahnanschluss nach Nürnberg und ein großes Gewerbegebiet mit innovativer Technik und Dienstleistungsbetrieben prägen die Bevölkerungsstruktur der Gemeinde.

Die Schule liegt außerhalb des historischen Ortskerns nahe beim Bahnhof und der Bahnlinie. Geografische und historische Besonderheiten in der Nähe der Schule sind der Zusammenfluss der schwäbischen und der fränkischen Rezat, das Gmünder Wasserrad, die Synagoge und der jüdische Friedhof.

Regelmäßige Kontakte und eine aktive Zusammenarbeit werden mit verschiedenen Vereinen und Behörden aus der Gemeinde gepflegt. Dazu gehören der Turn- und Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr, die Diakonie, die Wasserwacht und mehrere einheimische Künstler.

Schulaufwandsträger ist der Schulzweckverband Georgensgmünd/Röttenbach.

1.2     Schülerschaft und Personalstruktur

Zur Zeit befinden sich 410 Schüler in der Grund- und Mittelschule. Insgesamt unterrichten an der Schule 35 Lehrkräfte, darunter 4 Lehramtsanwärter. 1 Sozialpädagoge gehört seit etwa 10 Jahren zum festen Bestand der Schule und ergänzt und

unterstützt die Arbeit der Lehrkräfte.

Die Altersstruktur des Kollegiums ist gut gemischt.

1.3     Besonderheiten der Schule

In der Grundschule sind im Moment zwei gebundene Ganztagesklassen, in der Mittelschule eine offene Ganztagesschule für die Klassen 5 bis 9.

Zum Mittelschulverbund gehören die Anton-Seitz-MS –Roth, die MS Abenberg und die Spalatin-Schule Spalt.

 

 

1.4     Zusammenfassung der Bestandsaufnahme

Lernen mit und über Medien im Unterricht

Die Umfrage im Kollegium hat gezeigt, dass bereits viele Kollegen Medien (z.B. overhead, Fernseher, Bücher, Kassettenrekorder, Computer, Smartboard...) im Unterricht einsetzen. Die Klassenzimmer haben eine gute multimediale Ausstattung und schon etliche Internetzugänge. Das Gleiche gilt für die meisten Fachräume. In den verschiedensten Bereichen wird den Schülern die Möglichkeit geboten mit digitalen Materialien zu arbeiten. Auch im Umgang mit Smartboards und dazugehöriger Software werden die Schüler und Lehrer zunehmend sicherer.

Fortbildungsbedarf der Lehrkräfte

Hier wurde über die Umfrage ermittelt, dass v.a. im Bereich Smartboard, Office-Produkte und rechtliche Grundlagen ein größerer Bedarf an Fortbildungen vorhanden ist. Darüberhinaus besteht auch die Möglichkeit der gegenseitigen Unterstützung durch Kollegen oder Tutoren seitens der Schüler.

Medienausstattung und Organisation

Die Schule weist eine zufrieden stellende medientechnische Ausstattung auf. Zahlreiche Klassenräume sind bereits mit je einem fest installierten Beamer, Smartboard und Lehrer-PC ausgestattet, zwei Computerräume stehen ebenfalls zur Verfügung. In der Küche und im PCB-Raum bestehen Internetzugänge und im letzteren ist auch ein auch ein Smartboard vorhanden. Die nächsten Smartboards (insg. 3) werden in den kommenden Wochen installiert, so dass die meisten Klassenzimmer damit ausgestattet sein werden.

 

Über die Ausschreibung des Vereins „Hardware4friends“ haben wir im Dezember 2011 10 gebrauchte PCs erhalten, die zur freien Arbeit vor allem im Bereich der Hausaufgabenbetreuung, aber natürlich auch für andere Schüler, vorgesehen sind. Die PCs wurden installiert.

 

Aktualisierung

Die PCs wurden installiert und werden von den Schülern regelmäßig genutzt. Es ist ein Internetzugang vorhanden, die Lernsoftware und die bereits bekannten Programme, die die Schüler kennen, können verwendet werden. Eine Aufsicht betreut die Schüler und gibt ihnen Tipps zur Nutzung. Bei Missbrauch würde die Aufsicht einschreiten.

 

Außerdem erhielten wir zwei Notebooks von Hardware4friends. Sie sind ebenfalls für Schüler gedacht, die an Arbeitsaufträgen oder unterrichtlichen/schulischen Projekten damit selbständig arbeiten können.

2      Die Qualitätsziele unserer Schule

 

2.1 Unser Hauptziel ist:

 

Der zielgerichtete, effektive Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Unterrichtsqualität.

 

 

2.1.1 Die Schulleitung schafft die technischen und organisatorischen   Rahmenbedingungen für zielgerichteten, effektiven Einsatz von   Medien

 

            Überprüfung der Zielerreichung

 

Im Bereich der Gestaltung der Homepage ist eine Überprüfung der Zielerreichung relativ leicht durchzuführen, denn jegliche Veränderung ist sichtbar und kann gut nachvollzogen werden.

 

        

Die Homepage ist in folgenden Bereichen verändert worden:

 

• Im Mitgliederbereich wurde der komplette MMC eingestellt. Dazu wurden meisten Ziele mit Beispielen, Anleitungen, Informationen und weiteren Internetangeboten verlinkt. D.h. ein Kollege muss nicht mehr lange suchen, bis er ein entsprechendes Ziel aus dem MMC im Unterricht einsetzen kann.

 

• Ebenso wurde hier das Medienportfolio als download zur Verfügung gestellt.

• Im gleichen Bereich existiert auch ein Link zur Evaluation als Feedback - Bogen: Hier werden zum aktuellen Projekt verschiedene Rahmenbedingungen, Inhalte, Durchführungs- und Auswertungsinhalte anonym abgefragt und gespeichert. Dadurch kann im weiteren Verlauf aufgrund der Rückmeldungen der MMC modifiziert, verbessert und optimiert werden.

 

• Die Homepage wurde in den letzten Monaten auf die neueste Joomla Version upgedatet. Dadurch werden weitere Möglichkeiten der Nutzung, des Feedbacks, Kommentare, usw zur Nutzung frei. Hier müssen wir im Einzelnen noch prüfen, welche Angebote gemacht werden können.

 

Von Seiten der Schulleitung wird die gegenseitige Hospitation voll und ganz unterstützt. Eine Steuergruppe organisiert den Ablauf und die Schulleitung organisiert die Vertretung bei Unterrichtsausfall. Hier können die Kollegen jederzeit Hospitationen vornehmen und sich gegenseitig unterstützen.

 

 

2.1.2 Lehrkräfte haben die Kompetenz, vorhandene Medien zielge-    richtet und effektiv im Unterricht einsetzen zu können

 

Überprüfung der Zielerreichung

 

Ein Maß, diese Zielsetzung zu Überprüfen ist u.a. ein Blick auf die Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen und Schilfs zum Themenbereich "Medien". In individuellen Gesprächen kann ein weiterer Fortbildungsbedarf ermittelt werden.

Ebenso spiegelt die Anzahl der angelegten Kurse in Moodle die Zielerreichung wider.

 

Zur Überprüfung der Reflexion des Medienverhaltens der Lehrkräfte ist in diesem Schuljahr noch nicht allzu viel passiert. Angedacht ist, dies in einer Konferenz zu thematisieren. Alternative wäre die Erstellung eines Fragebogens, wobei man hier aufpassen muss, nicht allzu viele Umfragen zu erstellen, da sonst die Motivation dahingehend geringer werden kann.

 

Die Schulleitung überprüft die Umsetzung des MMC im Stoffverteilungsplan und bei Unterrichtsbesuchen.

 

 

2.2 Eltern werden sensibilisiert für einen kompetenten, kritischen und     reflektierten Umgang mit Medien

 

            Überprüfung der Zielerreichung

 

Auch hier ist es nicht angebracht, schon wieder eine Umfrage oder einen Fragebogen zu erstellen, vielmehr scheint es sinnvoll, engen Kontakt mit den Eltern zu halten. In Gesprächen, Runden Tischen, Elternabenden können Eltern Fragen stellen, über Probleme (Facebook...) sprechen, sich Hilfen holen etc.

Allein die Anzahl der teilnehmenden Eltern lässt den Grad des Interesses ablesen.

Auch die Anzahl der durch die Eltern auf der Homepage eingestellten Artikel gibt einen Hinweis auf die Mitarbeit der Eltern.

 

Fazit: Aufgrund der sehr guten Resonanz seitens der Eltern und der hohen Besucherzahl bei entsprechenden Veranstaltungen ist lässt sich folgern, dass sich die Eltern sehr gut für die Schule interessieren und identifizieren.

 

 

2.3 Der Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Kompetenzen   unserer Schüler

2.3.1  Sachkompetenz
Überfachliche Kompetenzen werden gefördert. Altersgerecht beschäftigen sich die Schüler mit verschiedenen Medienarten sowie mit der Ge­staltung, der Wirkung und der Herstellung von Medien; erwerben dabei insbesondere auch ers­te Kenntnisse im Umgang mit PC und Software.

 

2.3.2  Methodenkompetenz
Die Schüler sind in der Lage, mit verschiedenen Medientechniken umzugehen, die unter­schiedlichen Medienarten als Arbeitsmittel und Informationsquelle zu erkennen. Selbstgesteuertes Lernen wird gefördert.


 
2.3.3  Sozialkompetenz
Die Schüler sind in der Lage, mit den Medien im Team zu arbeiten, sich auszutauschen und Ergebnisse zu präsentieren. Lernmotivation und selbstgesteuertes Lernen werden unterstützt.


 
2.3.4  Selbstkompetenz
Die Schüler können ihr eigenes Mediennutzungsverhalten und das ihrer unmittelbaren Umge­bung reflektieren. Sie sollen zum Bewältigen einer bestimmten Aufgabe eine aus ihrer Sicht geeig­nete Medienart auswählen.

 

Überprüfung der Zielerreichung

 

Gerade in den 8. und 9. Klassen werden diese Kompetenzen gebraucht, da hier laut Lehrplan eine "Projektprüfung" stattfinden muss. Es hat sich den letzten beiden Jahren sehr gut gezeigt, wie gut unsere Schüler

► im Team

► selbständig

► verantwortungsbewusst

► motiviert und

► selbstgesteuert

arbeiten können.

Die allermeisten Schüler erreichen gerade bei der Mediennutzung hohe Punktzahlen. In Praktikas und von späteren Arbeitgebern kamen immer wieder positive Rückmeldungen über das hohe Maß an Kompetenzen vieler Schüler.

 

Die Überprüfung erfolgt anhand des Medienportfolios und der Ergebnisse der Projektprüfungen.

 

Auch in der Grundschule haben praktisch durchgeführte Projekte (Powerpointpräsentation zum Thema Wasser, Erstellung eines Trickfilms) gezeigt, dass Kinder durch die Arbeit mit Medien intensiv an der Erhöhung der Kompetenzen arbeiten. Ein deutlich positiver Einfluss auf den täglichen Unterricht konnte beobachtet werden.

3      Maßnahmen – Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?

3.1     Sammlung digitaler Unterrichtsmaterialien

           

vgl. 2.1. Der zielgerichtete, effektive Einsatz von Medien im Unterricht verbessert die Unterrichtsqualität

 

Kurzbeschreibung        

 

 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte:

 

Erste Erfahrungen mit Moodle

 

Es wurden bereits sieben Kurse auf dem Moodleportal angelegt und werden von den Schülern genutzt. Hier eine Übersicht:

 

...

• Es wurden bereits sieben Kurse auf dem Moodleportal angelegt und werden von den Schülern genutzt. Hier eine Übersicht:

 

 

Einige Lehrer/innen setzten sich sehr intensiv mit den Moodle-Kursen auseinander und konnten ihre Medienkompetenz darurch sicherlich erhöhen.

Es zeigt sich in diesem Schuljahr außerdem bei Kolleginnen eine sehr große Initiative und Bereitschaft zur kollegialen Zusammenarbeit. In vielen Stunden erstellten sie gemeinsam Kurse, entwickelten Arbeitsblätter und erprobten Online-Übungsangebote.

 

In den nächsten Jahren sollen diese Kompetenzen durch Lerninseln im Klassenzimmer und evtl. durch Tablets noch besser gefördert werden.

Diese sind zwar in Planung, konnten bisher aber noch nicht geschaffen werden.

 

 

 


3.2     Erstellung eines Medien- und Methodencurriculum

           

 

Kurzbeschreibung

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte:

 

• Die Schulleitung forderte den Eintrag der Mediennutzung in den Stoffverteilungsplan und Wochenplan und überprüfte dies bei Visitationen.

• Es wurden Fortbildungen und Schilfs zur Nutzung von mebis und moodle angeboten, die von den Kollegen gut angenommen wurden.

 

 

 

 

3.3     Erstellung eines Konzepts zur schulinternen Lehrerfortbildung

 

Kurzbeschreibung

  1. oSchiLF-Modul I: Nutzung der schulischen Medienausstattung (Beamer, Whiteboard,.. )
  2. oPC-Räume: welche Lernprogramme sind für meine Klasse geeignet?)
  3. oSchiLF-Modul II : Smartboard – mit Notebook-Software
  4. oSchiLF-Modul III: Internetrecherche und -recht
  5. oSchiLF-Modul IV: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
  6. oSchiLF-Modul V: Joomla –Homepage Beiträge erstellen
  7. oSchiLF-Modul VI: Bilder – Videos – Präsentationen
  8. oFIBS-Angebote nutzen!
  9. oIm verbleibenden Schuljahr bietet der Systembetreuer donnerstags ab 15.00 Uhr die Möglichkeit einer individuellen Präsenzfortbildung im PC-Raum an. Hier können individuelle Fragen, Probleme, Methoden,.... besprochen, erklärt und geübt werden.

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

3.4     Erstellung eines Konzepts zur gegenseitigen Hospitation

 

Kurzbeschreibung

 

Es ist angedacht, dass sich „Experten“ für z.B. Textverarbeitung bereit erklären, Kollegen einzuladen und bestimmte Unterrichtsstunden vorführen, die im Rahmen des MMC verbindlich vereinbart wurden.

 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

 

Von Seiten der Schulleitung wird die gegenseitige Hospitation voll und ganz unterstützt. Eine Steuergruppe organisiert den Ablauf und die Schulleitung organisiert die Vertretung bei Unterrichtsausfall. Hier können die Kollegen jederzeit Hospitationen vornehmen und sich gegenseitig unterstützen.

Trotz der guten Voraussetzungen wurde von Kollegen/innen das Angebot noch nicht häufig wahrgenommen. Eher gefragt waren Tutoren, d.h. dass z.B. die 4. Klasse oder die 8. Klasse mit einer 1. oder 2. Klasse in den Computerraum geht und jeder große Schüler einen kleinen Paten betreut.

 

 

3.5     Erstellung eines Konzepts zum Informationsaustausch und zur einfachen Orientierung im MMC

 

• Über die Homepage wird ein zentrales Portal erstellt, auf dem die Lehrkräfte, Eltern und Schüler umfangreiche Informationen zu Verfügung gestellt werden.

 

• Im Intranet unserer Schule wird ein Verzeichnis eingerichtet, auf dem Vorlagen, Videos, Erklärungen und Beispieldateien abgelegt werden

( vsgeo-alle)

 

• Eine weitere Möglichkeit eines Austauschportals stellt unsere NAS-Storage dar, die bereits seit Längerem eingerichtet ist und auf die auch über Internet zugegriffen werden kann.

 

 

Stand der Umsetzung und Erfahrung:

 

Welche dieser Möglichkeiten sich am besten eignet, wird sich erst noch zeigen. Aber es ist absehbar, dass die einfachste Orientierungsmöglichkeit ein Portal auf unserer Homepage sein könnte.

 

 

3.6    Erstellung eines Konzepts zur aktiven Elternarbeit

vgl. 2.2. Eltern werden sensibilisiert für den kompetenten, kritischen und reflektierten Umgang mit den Medien

 

  • Veranstaltung von Infoabenden / "Runden Tischen" zur schulischen Medienareit
  • Aufklärung über Sicherheitsfragen, soziale Netzwerke, "Cyber Mobbing
  • Einbeziehung von Eltern in die Gestaltung der Homepage (Berichte über Aktivitäten einstellen)

 

 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

 

 

Die Eltern erhalten einen Einblick über die schulische Medienarbeit über verschiedene Instanzen:

 

• Klassen bzw. einzelne Schüler stellen ihre medialen Projekte im Rahmen eines Schulfestes vor. Sie bereiten ihr Projekt mit dem jeweiligen Lehrer vor und führen es am Schulfest vor den Augen der Eltern auf:

In den letzten Jahren z.B.

►Theaterstücke: Die Welt ist bunt,

►Videos: Freundschaft ist bunt, Wasser in Georgensgmünd, Dr. Mehler

►Multimediaprojekte: Georgensgmünd zur Nazi-Zeit, Konrad von Megenberg, Wasser

• Im örtlichen Gemeindeanzeiger werden monatlich die Aktivitäten der Schule/Schüler dargestellt. Die Berichte geben in Kurzform viele Informationen und Bilder an die Eltern und Gemeindebewohner weiter.

• Natürlich ist in diesem Zusammenhang die Homepage unserer Schule zu nennen. Beiträge werden ständig aktualisiert und ins Netz gestellt.

• Für bestimmte "Großereignisse" werden entweder Pressevertreter eingeladen oder wir schreiben einen Artikel selbständig. Z.B. waren wir im Zusammenhang mit der Preisverleihung Crossmedia, mit der Verleihung der Hardware4friends, mit Schulfesten in der Zeitung.

 

• Eine Sensibilisierung für die Gefahren des Internets erfolgte bereits durch die Veranstaltung "Die Medien unserer Kinder", die Herr Wirsing durchgeführt hat. Sehr praxisnah und deutlich erlebten Eltern, wie leicht und schnell die Jugendlichen von heute im Internet zu sehr gefährlichen Inhalten gelangen können. Ebenso wurden online-Spiele und Schutzprogramme bei dieser Veranstaltung vorgestellt.

 

• Die aktive Mitarbeit bei der Gestaltung der Homepage erfolgte in letzter Zeit sehr zurückhaltend. Sei es, dass Eltern kein Interesse daran hatten, oder dass hier die Information noch nicht richtig angekommen ist. Hier sollte man in nächster Zeit sich überlegen, inwieweit dies verbessert werden kann.

 

• Ebenso ist die Reflektion des eigenen Medienverhaltens der Eltern ein Punkt, der noch ausbaufähig ist. Ein Vorschlag wäre hier, dass Kinder und Eltern einen gemeinsamen Fragebogen bekommen und ausfüllen. Mit den Ergebnissen könnte man Ansätze finden, wie Eltern ihr Medienverhalten verändern/verbessern können.

 

• Zum Ziel der verbesserten Kommunikation mit den Eltern: Auf der Homepage werden bereits von vielen Klassenleitern

►Termine

►Proben

►Hausaufgaben

► Mitteilungen

veröffentlicht.

 

Bsp. 8. Klasse:

 

 

 

 

 

Bereits angedacht ist auch eine e-mail Plattform (z.B. ESIS) zu verwenden, um Elternbriefe und sonstiges per mail an die Eltern zu senden. Hierzu müssen wir uns im neuen Schuljahr überlegen, ob die gesamte Schule sich umstellt - und nur das würde Sinn machen.

 

 

3.7. Erstellung eines Konzepts zur Verbesserung der Schülerkompetenzen

 

vgl. 2.3. Der Einsatz von Medien verbessert die Kompetenzen unserer Schüler

 

  • Umsetzung des MMC durch die Lehrkräfte vgl. 2.3.1)
  • Einschulung verschiedener Methoden vgl. 2.3.2/2.3.3.
  • Erste Erfahrungen mit Moodle
  • Methodenpass
  • Methodenportfolio

 

Stand der Umsetzung und Erfahrungswerte

 

Das MMC gibt hier viele unterschiedliche Möglichkeiten und Methoden, die der jeweilige Lehrer mit den Schülern ausprobieren/anwenden/durchführen kann. Gerade dadurch werden die angesprochenen Kompetenzen in einem sehr hohen Maß gefördert. Der Lehrer sollte hier nach dem Prinzip "Hilf mir, es selbst zu tun" gemäß M. Montessori unterrichten.

 

Der Methodenpass wird seit mehreren Jahren geführt und durch eine wechselnde "Methode des Monats", die für alle Klassen verbindlich ist, ergänzt, ausgebaut und, wiederholt.

Ab der 5. Klasse sollten alle Schüler in ihrem Portfolio-Ordner ein Medienportfolio führen, in dem alle Ziele des MMC dokumentiert werden. In den ersten Klassen wird das bereits konsequent durchgeführt und soll in den nächsten Jahren noch intensiver von den Kollegen gemacht werden.

 

 

 

 

4 Resümee und Ausblick

 

Die Bestandsaufnahme war sehr umfangreich und mit einem großen Arbeitsaufwand des RfM-Teams verbunden. Wir haben dabei aber auch gemerkt, dass das Lernen mit und über Medien an unserer Schule sehr unstrukturiert erfolgt und so kein systematischer Aufbau von Medienkompetenz auf Seiten der Schüler und Lehrkräfte möglich ist. Das war für das gesamte Kollegium sehr aufschlussreich. Außerdem liegen innerhalb des Kollegiums die pädagogischen Stärken noch nicht unbedingt in diesem Bereich. Hier kommt es darauf an, die Kollegen entsprechend zu motivieren.

 

Wir werden diesen Medienentwicklungsplan von nun an jährlich aktualisieren und weiter an der Systematisierung unserer Medienarbeit arbeiten.


Anlagen

 

·         Medien- und Methodencurriculum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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